Optimierung des Anlageportfolios: Die Rolle von Diversifikation, Asset Allocation und Korrelation
Sowohl Asset Allocation als auch Diversifikation sind entscheidende Faktoren für die Ausgestaltung einer Anlagestrategie. Sie beeinflussen sich zwar gegenseitig, haben aber unterschiedliche Bedeutungen:
Bei der Asset Allocation geht es darum, sein Vermögen in unterschiedliche Anlageklassen aufzuteilen, also z.B. in Immobilien, Aktien, Anleihen. Wer das tut, handelt diversifiziert, wendet also das Kernprinzip der Diversifikation an.
- Diversifikation ist ein Kernprinzip, das innerhalb der Asset Allocation angewendet wird.
- Beide Konzepte nutzen die Korrelation zwischen verschiedenen Assets, um das Risiko-Rendite-Verhältnis zu optimieren.
- Diversifikation zielt primär auf Risikoreduktion ab.
- Asset Allocation strebt ein optimales Verhältnis von Risiko und Rendite an.
- Beide Konzepte werden dafür eingesetzt, die Gesamtperformance des Portfolios zu verbessern.
Die Korrelation zwischen zwei Anlagen kann zwischen –1 und +1 liegen. Dabei beschreibt +1 eine stets gleichlaufende Entwicklung, –1 eine gegenläufige Entwicklung von zwei verschiedenen Investitionen. Eine Korrelation von 0 bedeutet eine komplett unabhängige Entwicklung. Je niedriger die Korrelation zwischen zwei Anlagen ist, desto mehr sind sie für die Diversifikation geeignet.
Ein Beispiel dafür sind Aktien und Gold. Wenn Aktien in Krisenzeiten an Wert verlieren, steigt Gold tendenziell im Wert, da es als sichere Währung gilt. Eine solche negative Korrelation wäre für ein ausgewogenes Portfolio beispielsweise vorteilhaft.
Ideal ist es also, wenn die einzelnen Anlagen aufeinander abgestimmt sind und sich ergänzen. Und zwar indem sie auf sich verändernde Marktbedingungen unterschiedlich reagieren, dabei aber eine insgesamt positive Performance erzielen.