Die Geschichte von PostFinance

Pionierin seit mehr als einem Jahrhundert

Kommen Sie mit uns auf eine Zeitreise in die über 100-jährige Geschichte von PostFinance. Sie beginnt mit der Einführung des «Postcheck- und Girodienstes».

2024. Abbildung des neuen PostFinance Logos

Neuer Markenauftritt

Zwei dynamisch geschwungene Viertelkreise, die zusammen eine stilisierte Interpretation des Schweizer Kreuzes bilden: So präsentiert sich das neue Logo von PostFinance, das im Rahmen einer Markenauffrischung ab Frühjahr 2024 in Etappen eingeführt wird. Dazu erhält PostFinance auch eine neue «Handschrift» und eine neue Farbpalette.

2022. Abbildung der neuen PostFinance Card kombiniert mit Debit Mastercard

Neue PostFinance Card

Die PostFinance Card wird mit Debit Mastercard® kombiniert. Damit können Kund:innen von PostFinance an zahlreichen zusätzlichen Verkaufspunkten physisch vor Ort sowie online und neu auch im Ausland bezahlen.

2021

Gründung von «Yuh»

PostFinance und Swissquote lancieren zusammen «Yuh». Die Banking-App richtet sich an Kund:innen, die ihre Bankgeschäfte ausschliesslich digital erledigen. Die Revolution von Yuh liegt im «3-in-1»-Mix: Die App ermöglicht es nicht nur, mit dem Smartphone zu bezahlen und für Projekte, Ziele oder Wünsche zu sparen, sondern auch grosse oder ganz kleine Beträge zu investieren.

2020

Neue Anlagelösungen

PostFinance baut ihr Angebot im Anlagebereich weiter aus und lanciert vier neue digitale Anlagelösungen. Damit bieten wir unseren Kund:innen eine Auswahl von attraktiven Anlageprodukten.

2019. Bild von Smartphone mit Valuu App

Einstieg ins Plattformgeschäft

Mit «Valuu» lanciert PostFinance die erste vollständig digitale Hypothekenvermittlungsplattform. Valuu ist die erste Plattform, die den gesamten Finanzierungsprozess End-to-End und digital inklusive Onlineabschluss der Hypothek ermöglicht. Damit wird ein einfacher Zugang zur passenden Hypothek verschiedener Anbieter möglich – sei es für den Neukauf oder die Ablösung.

2017. Bild eines Laptop mit geöffneter Website postfinance.ch

Neue Website postfinance.ch

Nachdem PostFinance Ende 2014 ihr E-Banking umfassend neu gestaltet hat, folgt im Frühling 2017 die gesamte Website. Ein neues emotionales Kundenerlebnis online und mobile erleichtert den Kund:innen den Dialog mit PostFinance.

2015

Einstufung von PostFinance als systemrelevante Bank

Aufgrund der bedeutenden Stellung von PostFinance im inländischen Einlagegeschäft und der starken Position im Zahlungsverkehr der Schweiz wird die PostFinance AG als Finanzgruppe von der Finanzmarktaufsicht (FINMA) zur systemrelevanten Bank erklärt.

2014. Logo TWINT

TWINT

Im Sommer 2014 wird TWINT als PostFinance-Tochtergesellschaft gegründet. Die erste integrierte Payment- und Shopping-App der Schweiz startet erfolgreich und fusioniert 2016 mit Paymit. Ziel bleibt eine standardisierte, smarte Bezahllösung für den digitalen Zahlungsverkehr in der Schweiz.

2014. Bild eines Laptops mit geöffnetem E-Finance

Neues E-Finance

E-Finance präsentiert sich im umfassend überarbeiteten Design. Die Anordnung in übersichtlichen Kacheln erleichtert die Orientierung. Nutzerinnen und Nutzer können E-Finance einfach und schnell ihren Bedürfnissen anpassen.

2013. Bild des Hauptsitzes von PostFinance in Bern

Neuer Hauptsitz in Bern

Das 13-stöckige Gebäude an der Mingerstrasse bietet Platz für 850 Arbeitsplätze und ist mit einer Höhe von 55 Metern und einer Bruttogeschossfläche von 15'000 m2 eines der grössten Bauwerke der Stadt Bern.

2013

PostFinance AG

Seit Juni 2013 ist PostFinance eine privatrechtliche Aktiengesellschaft und eine Konzerngesellschaft der Schweizerischen Post AG. Die PostFinance AG ist der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) unterstellt und verfügt über eine Bewilligung nach Bankengesetz. Der Verwaltungsrat PostFinance AG ist das oberste Gremium der PostFinance AG.

2011. Logo Finma

Beaufsichtigung durch die FINMA

Die Post – und mit ihr PostFinance – erhält den Status einer direkt unterstellten Finanzintermediärin (DUFI). PostFinance wird somit bei der Einhaltung des Geldwäschereigesetzes bereits vor der Überführung in eine Aktiengesellschaft und der kompletten Unterstellung unter die Finanzmarktaufsicht (FINMA) branchenüblich beaufsichtigt.

2010. Bild eines iPhone mit geöffneter PostFinance App

Kostenlose iPhone-App

Als erstes Finanzinstitut bietet PostFinance eine kostenlose App mit Zahlungsfunktion für das iPhone an. Sie ermöglicht das Finden der nächstgelegenen Postomaten, PostFinance-Filialen und Poststellen und erlaubt das Abrufen aktueller Börseninformationen.

2003. Abbildung eines Werbeplakats für die Gelbe Hypothek

PostFinance wird zum Retail-Finanzinstitut

PostFinance bringt zusammen mit der UBS AG die Gelben Hypotheken und das Gelbe Vorsorgekonto 3a auf den Markt. Damit wird PostFinance zum vollwertigen Retail-Finanzinstitut. Seit Sommer 2008 bietet PostFinance in Zusammenarbeit mit der Münchener Hypothekenbank eG zusätzliche Hypotheken an.

2001

Yellowtrade

Mit yellowtrade, dem heutigen E-Trading, steigt PostFinance in den Internet-Wertschriftenhandel ein.

2000. Bild einer Familie am Schalter eines Beratungscenter

Die ersten Beratungscenter

Die ersten PostFinance-Beratungscenter in Lausanne, Basel und Zürich werden eröffnet.

1999

Das Depositokonto wird lanciert

Mit dem Depositokonto bringt PostFinance ein sicheres und flexibles Sparkonto auf den Markt. Im Jahr 2000 folgt das E-Depositokonto. 2003 wird das Depositokonto für Geschäftskunden eingeführt. Im Jahr 2013 werden die Depositokonten zu Sparkonten umbenannt.

1998. Logo Post

Postreform

Mit der Postreform von 1998 sollte die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft mit guten und preiswerten Post- und Zahlungsverkehrsdienstleistungen sichergestellt werden. PostFinance wurde mit dieser Reform dazu angehalten, bei der Anlage der Kundengelder einen marktkonformen Ertrag zu erzielen. Mit der Aufhebung der Verzinsungslimite wurde die Grundlage für eine marktübliche Verzinsung der Kundengelder geschaffen.

1998. Bild von Kartenlesegerät mit eingeschobener PostFinance Card

Yellownet wird eingeführt

Mit yellownet beginnt das E-Finance-Zeitalter. Die Dienstleistung macht PostFinance zur unangefochtenen Nummer 1 im «E-Banking». 2009 hat E-Finance die Marke von einer Million angemeldeter Nutzer überschritten.

1997. Abbildung von Broschüre zu «Postsoleil»

«Postsoleil»: Die ersten Fonds

Die Lancierung der drei gelben Fonds erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bankverein (Heute: UBS). Über die Jahre kamen weitere Strategiefonds sowie beliebte Regionen (Schweiz, Global) und Themen (Dividenden, kleine Unternehmen) hinzu, um die Kundenbedürfnisse bestmöglich zu erfüllen.

1992. Abbildung der ehemaligen Kreditkarte Postcard Eurocard

Lancierung der Postcard Eurocard

Die Kreditkarte Postcard Eurocard wird eingeführt. Später wird sie als Postcard VISA Card in Zusammenarbeit mit der Cornèr Bank vermarktet. Heute heissen die Dienstleistungen PostFinance Mastercard® und PostFinance VISA Card.

1991. Abbildung der ehemaligen Postcard

Startschuss für die Postcard

Die Postcard geht aus der POSTOMAT PLUS-Karte und dem blauen, garantierten Postcheque hervor. Dieser ermöglichte ab 1984 den Bargeldbezug bei Poststellen in Europa und Japan. Die POSTOMAT PLUS-Karte kam erstmals 1988 im Shoppyland Schönbühl BE zum Einsatz. Dank Magnetstreifen und Chip vereinfachte sie das bargeldlose Bezahlen stark.

1988

Elektronisches Zahlen wird möglich

Telegiro PTT wird lanciert. Der Vorläufer von yellownet ermöglicht das elektronische Zahlen via Videotex.

1978. Bild eines alten Postomaten

Einführung der Postomaten

Die ersten Postomaten nehmen den Betrieb auf. Für den Bargeldbezug wird die Postomatkarte lanciert.

1971. Abbildung eines Einzahlungsscheins

Der erste Einzahlungsschein

Das Verfahren Einzahlungsschein mit Referenznummer (VESR) war eine Pionierleistung. Es hat den beleggebundenen Zahlungsverkehr in der Schweiz bis heute entscheidend geprägt und die Marktstellung von PostFinance gefestigt. Seit 1996 heisst die Dienstleistung ESR.

1950. Bild von einem Mann mit Notizblock

Das Ende der Verzinsung des Postcheckguthabens

Im Zuge der Wirtschaftskrise in den Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts wurde der Zinssatz immer mehr gesenkt. Ende 1949 war er bei 0,2% angelangt und somit für viele Kontoinhaber bedeutungslos geworden. Da die Berechnung jedoch einen beträchtlichen Arbeitsaufwand verursachte, wurde die Verzinsung des Postcheckguthabens eingestellt.

1920. Bild von Menschenmenge vor Geschäft

Erstes internationales Postüberweisungsabkommen

Das Abkommen kommt im Rahmen des Weltpostkongresses in Madrid zustande. Gleichzeitig schliesst die Schweizerische Post mit den wichtigsten europäischen Ländern Postanweisungsverträge ab.

1906. Bild des ersten Postcheckamtes in Basel

Der Zahlungsverkehr setzt ein

Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs drängt sich das dichte Poststellennetz geradezu auf. Es umfasst bereits zu diesem Zeitpunkt schweizweit über 3000 Zugangspunkte. Carl Koechlin eröffnet beim Postcheckamt Basel das erste Postcheckkonto.

1900. Bild von Carl Koechlin

Der erste «Postcheck- und Girodienst»

Die Privat- und Kantonalbanken sind nicht mehr in der Lage, die Schweizer Wirtschaft ausreichend mit Bargeld zu versorgen. Aus diesem Grund reicht der Basler Nationalrat und Oberst Carl Koechlin zusammen mit fünf Mitunterzeichnenden eine Motion ein. Er legt damit den Grundstein für die Einführung eines «Postcheck- und Girodienstes».