Diese Seite hat eine durchschnittliche Bewertung von %r von maximal 5 Sternen. Total sind %t Bewertung vorhanden.
Lesezeit 3 Minuten
Lesezeit 3 Minuten
Was sind Ratings?
19.02.2018
Bestimmt sind Sie im Zusammenhang mit Anlagen bereits auf den Begriff «Rating» gestossen. Ganz einfach ausgedrückt, sind Ratings «Bewertungen».
Ratings Ratings sind «Bewertungen», um die Qualität von Emittenten, also Herausgebern von Wertpapieren (Staaten, Unternehmen oder Banken) oder die Wertpapiere selbst (z. B. bei Fonds), abbilden zu können. Anhand von festgelegten Kriterien bewerten unabhängige Ratingagenturen die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, der Schuldner. Das Rating gibt den Investoren somit Auskunft über die Wahrscheinlichkeit, dass ein Emittent das erhaltene Kapital zurückzahlen und die entsprechenden Zinsen bezahlen kann. gibt es, um die Qualität von Emittenten Ein Emittent ist ein Herausgeber von Wertpapieren wie Aktien oder Obligationen. Dies können sowohl Staaten als auch Unternehmen sein, die Kapital beschaffen., also Herausgebern von Obligatonen Eine Obligation (auch Anleihe oder Englisch Bond) ist ein Wertpapier, das für Anlegerinnen und Anleger einen Zins generiert. Neben dem Recht auf Bezahlung des vereinbarten Zinses haben die Inhaber von Anleihen – die Gläubiger – das Recht auf Rückzahlung ihres Kapitals. Eine Staatsanleihe ist eine Obligation, die von einem Staat herausgegeben wird. Der Staat, z. B. die Schweizerische Eidgenossenschaft, ist also Emittent der Obligation und dementsprechend auch Schuldner. (Staaten oder Unternehmen), abbilden zu können. Anhand von festgelegten Kriterien bewerten unabhängige Ratingagenturen die Bonität Die Bonität umfasst die Kreditwürdigkeit eines Schuldners (z. B. Staaten, Unternehmen, usw.), also die Fähigkeit, einen Kredit zurückzahlen zu können, und die Wahrscheinlichkeit, dass der Schuldner den Kredit auch tatsächlich zurückzahlen wird. Bei Herausgebern von Obligationen gibt die Bonität Auskunft über die Fähigkeit, den Anlegerinnen und Anlegern ihr Vermögen inklusive Zinsen zurückzahlen zu können. Dies wird häufig in einem Rating ausgedrückt., also die Kreditwürdigkeit, der Schuldner Die Schuldnerin oder der Schuldner ist die natürliche oder juristische Person, die der anderen Partei, dem Gläubiger, etwas schuldet. Kaufen Sie beispielsweise eine Obligation eines Unternehmens, sind Sie Gläubiger und das Unternehmen Schuldner.. Das Rating gibt den Investoren somit Auskunft über die Wahrscheinlichkeit, dass ein Emittent das erhaltene Kapital zurückzahlen und die entsprechenden Zinsen Der Zins, bei Obligationen auch Coupon genannt, ist nicht vom Unternehmensgewinn abhängig und wird normalerweise einmal jährlich ausbezahlt. bezahlen kann.
Die drei grössten und bekanntesten Ratingagenturen Ratings sind «Bewertungen», um die Qualität von Emittenten, also Herausgebern von Wertpapieren (Staaten, Unternehmen oder Banken) oder die Wertpapiere selbst (z. B. bei Fonds), abbilden zu können. Anhand von festgelegten Kriterien bewerten unabhängige Ratingagenturen die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, der Schuldner. Das Rating gibt den Investoren somit Auskunft über die Wahrscheinlichkeit, dass ein Emittent das erhaltene Kapital zurückzahlen und die entsprechenden Zinsen bezahlen kann. sind Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s. Alle drei dieser amerikanischen Agenturen führen Ratinganalysen für Staaten und Unternehmen auf der ganzen Welt durch. Es gibt aber auch kleinere, regionale Ratingagenturen. Um die Ratings von verschiedenen Staaten und Unternehmen vergleichen zu können, werden einheitliche Ratings und Skalen verwendet. Auch Banken verfügen über Ihre eigenen Ratingsysteme, nach welchen sie Schuldner bewerten. Banken werden aber natürlich auch selbst den Ratingprozessen von Agenturen unterzogen. Ratings werden regelmässig überprüft und den aktuellen Umständen und Entwicklungen im Markt und in der Weltwirtschaft angepasst.
Die Ratings werden in Buchstabenkombinationen ausgedrückt, so ähnlich wie Schulnoten das mit Zahlen von 1 bis 6 machen. Die Skala der Ratings geht von «AAA» – der besten Bewertung, also die mit dem kleinsten Risiko – bis «C» oder sogar «D». Manchmal werden den Buchstaben «+»- oder «-»-Zeichen oder Zahlen angefügt: «A+» ist also besser als «A-», «A1» besser als «A3». Generell bedeuten Ratings mit einem oder mehreren «A», dass es sich um eine sichere Anlage handelt, «B» bezeichnet knapp durchschnittliche und spekulative Anlagen, und bei einem oder mehreren «C» und «D» ist mit Ausfällen zu rechnen.
Somit informiert das Rating den Anleger über das Risiko, das er mit der Anlage eingeht. Je grösser das Risiko, desto höher ist normalerweise der zu erwartende Ertrag, also bei einer Obligation Eine Obligation (auch Anleihe oder Englisch Bond) ist ein Wertpapier, das für Anlegerinnen und Anleger einen Zins generiert. Neben dem Recht auf Bezahlung des vereinbarten Zinses haben die Inhaber von Anleihen – die Gläubiger – das Recht auf Rückzahlung ihres Kapitals. Eine Staatsanleihe ist eine Obligation, die von einem Staat herausgegeben wird. Der Staat, z. B. die Schweizerische Eidgenossenschaft, ist also Emittent der Obligation und dementsprechend auch Schuldner. der Zins. Aber natürlich ist dann auch das Risiko grösser, dass der Staat oder das Unternehmen, in das Sie investiert haben, Ihr Kapital nicht zurückzahlen kann. Ist das Rating eines Emittenten schlecht, das heisst unter «BBB», dann ist eine Anlage spekulativ. In solchen Fällen spricht man auch von Hochzinsanleihen (High Yield Bonds) oder Schrottanleihen (Junk Bonds). Bei einer Bewertung über «BBB» spricht man von «Investment-Grade-Anleihen». Diese verfügen über eine gute Schuldnerqualität.
Die Schweiz – zum Beispiel – hat ein Rating von «AAA» bei allen drei grossen Agenturen – Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s.
Diese Seite hat eine durchschnittliche Bewertung von %r von maximal 5 Sternen. Total sind %t Bewertung vorhanden.
Beitrag bewerten
Ihr Feedback ist uns wichtig
Ihre Inputs zu diesem Beitrag helfen diese laufend zu optimieren. Ihr Feedback wird nicht veröffentlicht.